about


Portrait-Elena

Die Künstlerin Elena Parris
im Banne ihres Menschseins.

 

Elena Parris richtet ihre flammende Energie als wachsame Künstlerin auf den für sie unvermeidbaren Brennpunkt – den Menschen – den sie umgehen nicht kann und nicht will. Menschsein ist Fluch oder Segen, treibt zur Flucht oder in den Rausch, oder in angepasstes Dasein. Das Eingeschlossensein in einem Körper, der uns zugewiesen worden ist, macht Elena Parris zum Kernthema ihres Kunstschaffens.

„Die schier unerschöpfliche Quelle, aus der meine Kunst genährt wird, ist meine gelebte Geschichte, die seit meiner Geburt immer wieder zu Unruhe führt. Meine entzündete – und leicht entzündbare – Befindlichkeit ist Reaktion auf meine von Religion stark geprägte Individuumwerdung.“

Auch hier erscheint wieder das Belastende einer Fremdbestimmung, ein fast ewig dauernder Kampf für eine erflehte, individuelle Wesenheit.

„Ich gehe an ein Werk heran, als würde ich einen kranken Menschen behandeln: Analyse der Symptome, skizzieren eines Krankheitsbildes, entwickeln einer Strategie zur Schmerzlinderung und zur Heilung“.

„Meine Werke sollen den Betrachter polarisieren, Anerkennung oder Zurückweisung auslösen. Kalt oder warm. Nur dann hat meine Kunst Daseinsberechtigung. Sie ist Ausdruck meiner subjektiven Parameter, meiner Wirklichkeit, Ausschnitte und Fragmente meiner gefühlten
Innenwelt.“.

Die aktuellen Werke von Elena Parris oszillieren zwischen Fotografie und Fotocollage. Die Bildkompositionen zeigen eine einzigartige, kennzeichnende Aussage mit unverkennbarer Handschrift.

 

Text: Beat Leu, Leudesign


Presseberichte:

the surprise collection
Artikel Anzeiger Luzern


 

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